Familie: Tasteninstrumente
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Die Hammond-Orgel ist ein elektromechanisches Tasteninstrument, das Laurens Hammond Mitte der 1930er-Jahre patentieren ließ. Sie sollte eine günstigere und kleinere Alternative zu Pfeifenorgeln in Kirchen sein. Stattdessen wurde sie zu einem der markantesten Klänge in Jazz, Blues und Rock.
So funktioniert sie
Im Inneren dreht sich ein Satz metallener Tonräder, jedes mit eigenem Tonabnehmer. Der Organist mischt den Klang mit Zugriegeln (Drawbars) – wie ein Koch mit Gewürzen – und fügt Obertöne hinzu oder nimmt sie weg.
Der Leslie-Lautsprecher
Untrennbarer Partner der Hammond ist der Leslie-Lautsprecher mit rotierenden Elementen. Der Klang „wirbelt“ durch den Raum, und der Musiker schaltet zwischen langsamer und schneller Rotation um. Diesen Wirbeleffekt hört man auf unzähligen klassischen Aufnahmen.
In Rock und Jazz
Das berühmteste Modell ist die B-3, gebaut von 1955 bis 1974. Jazz: Jimmy Smith, Larry Young. Rock: Jon Lord (Deep Purple), Keith Emerson, Gregg Allman sowie Procol Harum in „A Whiter Shade of Pale“.
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