Familie: Tasteninstrumente
Foto: glacial23, CC BY-SA 2.0, Wikimedia Commons
Ein Synthesizer erzeugt Klang elektronisch – von Grund auf. Der einfachste Weg (subtraktive Synthese) sieht so aus: Ein Oszillator erzeugt eine rohe Wellenform, ein Filter formt die Klangfarbe, und eine Hüllkurve bestimmt, wie der Ton ansteigt und ausklingt.
Kurze Geschichte
Mitte der 1960er-Jahre baute Robert Moog modulare Synthesizer – große, mit Kabeln verbundene Schränke. Der Durchbruch war der Minimoog von 1970: klein, tragbar, mit Tastatur, bühnentauglich. Es folgten polyphone Synthesizer, die Akkorde spielen konnten, und in den 1980ern digitale.
Wissenswertes
- Keith Emerson spielte ein berühmtes Moog-Solo in „Lucky Man“ von Emerson, Lake & Palmer.
- Das bekannte Riff in Van Halens „Jump“ stammt von einem Oberheim-Synthesizer, nicht von einer Gitarre.
In Rock und Jazz
Rock: Rick Wakeman (Yes), Keith Emerson, Pink Floyd, Van Halen. Jazz und Fusion: Herbie Hancock („Chameleon“), Joe Zawinul (Weather Report), Chick Corea.
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