Familie: Saiteninstrumente
Foto: Gibb Stutz, CC BY 3.0, Wikimedia Commons
Die Akustikgitarre braucht keinen Strom: Den Klang der Saiten verstärkt ein hölzerner Resonanzkörper mit Schallloch. Sie ist eines der beliebtesten Instrumente der Welt – und das, mit dem die meisten ihre musikalische Reise beginnen.
Zwei Arten
- Die Konzertgitarre hat Nylonsaiten, einen breiten Hals und einen weichen, warmen Klang. Ihre moderne Form schuf im 19. Jahrhundert der spanische Gitarrenbauer Antonio de Torres.
- Die Westerngitarre mit Stahlsaiten klingt heller und lauter. Ihre bekannteste Form ist die Dreadnought – großer Korpus, kräftige Bässe –, populär gemacht von der amerikanischen Firma Martin.
Wissenswertes
Django Reinhardt, die Legende des Gypsy Jazz, konnte nach einem Brand zwei Finger seiner linken Hand nicht mehr bewegen. Er entwickelte eine Zwei-Finger-Technik und wurde einer der größten Gitarristen der Jazzgeschichte.
In Rock und Jazz
Im Rock steht die Akustikgitarre für Balladen und „Unplugged“-Konzerte: das Intro von Led Zeppelins „Stairway to Heaven“ oder Nirvanas legendäres MTV Unplugged von 1993. Im Jazz ist es vor allem der Gypsy Jazz (Manouche) – schnelles, rhythmisches Spiel, bei dem die Gitarre das Schlagzeug ersetzt.
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